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Ortenau Klinikum: Auch 2018 über 4.000 Neugeborene

Geburtenzahlen an den Geburtshilfen im Ortenau Klinikum auf dem hohen Niveau des Vorjahres stabil

Offenburg, 21. Dezember 2018 – Die Zahl der im Ortenau Klinikum zur Welt gekommenen Kinder übersteigt auch 2018 wieder die magische Grenze von 4.000. Mit rund 4.040 Geburten in 2018 liegt die Zahl auf dem gleich hohen Niveau wie dem geburtenstarken Vorjahr.

Die meisten Kinder im Ortenaukreis kommen in der geburtshilflichen Abteilung am Ortenau Klinikum in Offenburg zur Welt. Rund 2.240 geborene Kinder verzeichnet die Abteilung 2018. Das sind rund 50 Kinder mehr als im Vorjahr und ein Zuwachs von über zwei Prozent. An zweiter Stelle liegt das Ortenau Klinikum Achern-Oberkirch mit den Geburtshilfen an beiden Betriebsstellen . Hier kommen voraussichtlich rund 1.050 Kinder zur Welt. Am Ortenau Klinikum in Lahr werden es zum Jahresende rund 750 Neugeborene sein.

„Ich freue mich über das große Vertrauen der werdenden Eltern in unsere Häuser. Besonders die starken Zahlen im Norden des Kreises bestätigen unser Bemühen, die dortige Geburtshilfe durch eine Hauptabteilung in Achern weiter zu stärken“, kommentiert Ortenau Klinikum-Geschäftsführer Christian Keller die Zahlen. Am Ortenau Klinikum in Achern hat zum 1. Oktober eine Hauptabteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe seine Arbeit unter der Leitung von Chefarzt Felix Liber die Arbeit aufgenommen. Ende 2019 soll auch die Geburtshilfe an der Betriebsstelle Oberkirch in die Hauptabteilung in Achern integriert und damit der Beschluss des Kreistages zu den Strukturoptimierungen im Rahmen der Agenda 2030/ Modell Landrat umgesetzt werden.


Sicherheit durch enge Zusammenarbeit

„Die Geburt eines Kindes ist etwas ganz Besonderes - und etwas ganz Natürliches. Deshalb zählt es zur Philosophie unserer geburtshilflichen Kliniken, der Natur bei der Geburt möglichst freien Raum zu lassen“, erläutert Dr. Andreas Brandt, Chefarzt der Frauenklinik am Ortenau Klinikum in Offenburg. „Als Geburtshelfer möchten unsere Ärzte und Hebammen in den Ablauf nur dann eingreifen, wenn die Gesundheit von Mutter und Kind gefährdet ist.“

Für diesen Fall bietet der Klinikverbund mit seinen zurzeit vier Geburtshilfen in Achern, Lahr, Oberkirch und Offenburg Ebertplatz eine hohe Sicherheit für Mutter und Kind. Sie wird gewährleistet durch die enge Zusammenarbeit aller geburtshilflichen Kliniken des Ortenau Klinikums mit dem Mutter-Kind-Zentrum am Ortenau Klinikum in Offenburg.

Das Mutter-Kind-Zentrum ist mit seinem Beleghebammensystem, der unmittelbaren Nähe von Kreißsaal und Kinder-Intensivstation sowie der Einstufung als Perinatalzentrum Level 1 eine der führenden Einrichtungen dieser Art im Land. Die enge und intensive Zusammenarbeit zwischen der Entbindungsstation und der Kinderklinik sorgt für eine optimale und zeitnahe Betreuung der Neugeborenen.

„Da Risikogeburten im Kreis nach Offenburg verlegt werden, ist der Anteil an Kaiserschnitten bei uns stets höher als der Bundesdurchschnitt“, berichtet Dr. Brandt. An der Offenburger Klinik lag er in diesem Jahr bei rund 35 Prozent, während bundesweit im Durchschnitt rund 33 Prozent der Kinder mit einem Kaiserschnitt zur Welt kamen. Auch Mehrlingsgeburten verzeichnet die Frauenklinik in Offenburg mehr als an den anderen Betriebsstellen . 2018 verzeichneten die Hebammen hier 60 Zwillingsgeburten und eine Drillingsgeburt.

Auch den Trend zu einer späteren Schwangerschaft kann Dr. Brandt bei seiner Tätigkeit beobachten. „Die Anzahl älterer Frauen, die schwanger werden, hat deutlich zugenommen. Das liegt zum einen am Wandel des Lebens- und Berufsbildes moderner Frauen, zum anderen an den umfassenderen Möglichkeiten in der Fertilitätsmedizin“, so der Gynäkologe. In der Geburtshilfe in Offenburg lag das Durchschnittsalter der Mütter im vergangenen Jahr bei 30,7 Jahren.

Im Jahr 2018 gaben Eltern in der Klinik mit den meisten Geburten im Ortenaukreis Jungen am häufigsten die Vornamen Samuel, Ben und Max. Bei den Mädchen waren die beliebtesten Vornamen Emma, Emilia und Sophia.